Ich hab mir was überlegt. Es ist zwar schön und gut, ganz viel und ganz oft über Musik zu schreiben, aber wenn man die aus dem Zusammenhang damit nimmt, dass man sie ja auch hören sollte, macht es nicht halb so viel Spaß. Deshalb werde ich von Zeit zu Zeit meine „On Rotation“ Playlist als einzelne Tracks hochladen im Internet finden und verlinken und jedem bereitstellen, der Interesse hat. Zu den Songs an sich werde ich natürlich auch meinen Senf geben, und hoffe, dass jeder vielleicht für sich selbst etwas interessantes dabei findet.

Ach so, und jeder ist natürlich herzlich eingeladen, beizusteuern mit seinen Playlisten (und wenn’s nur 3 Tracks sind, mir doch woscht!). Isch fänd’s ja subbi!

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naja haha, soso oho.

5. Februar 2008

Momentan bin ich zwar so ein bischen im Abistress, doch sind mir da zwei Lieder über den Weg gelaufen, die ich der MSBWY-Gemeinde nicht vorenthalten möchten:

Keine Ahnung wie, aber durch Zufall bin ich auf Running up that hill“ von Placebo gestoßen. Und irgendwie dann auch auf das vermeintliche Original von Kate Bush. Die übrigens auch mal was mit Peter Gabriel gemacht hat. Beide Versionen finde ich ansprechend. Ruhig und kraftvoll zu gleich. Das imponiert mir. Ein wirklich tolles Lied.

Und dann habe ich irgendwo, leider weiss ich nicht mehr wo, ein Blog war es aber mit Sicherheit diese Band samt Lied entdeckt:  khoiba. Diese Musik konnte und kann ich nicht genau zuordnen. Was meint ihr? Electro? Electropop? RockPop? Indieelectro? Electroindiepop? Oder einfach nur: „geil-für-auf-der-Party-dann-schon-um-sieben-und-Zeit-ein-Taxi-zu-rufen“?

Btw.: Ich liebe die zeitgenössischen Automobilwerbungen. Zum Beispiel die des Fiat Bravo 45″. Das Auto kann nix, aber die Werbung ist und hat klasse. Der Originalsong ist für mich etwas dick aufgetragen, aber manchmal ist einem ja vielleicht danach. Die Italiener sind ja für Pizza und Amore bekannt. Etwas mehr Gefühle könnten in Deutschland auch nicht schaden. Hier ist alles so steif. Nein nein, nicht alles – aber sehr vieles. Nagut, bei uns funktioniert der Verkehr a bissle besser aber whateva…

Was haben wir noch? Ach ja, Die Buddenbrooks und die darin enthaltene gesellschaftliche Wirklichkeit. Oder doch lieber Danton und sein Ende: „Die Revolution frisst ihre Kinder!“ Tja, dass waren Zeiten, was? Liberté, égalité et fraternité. Wer fordert das denn Heute noch mit seinem Leben?? Arme Würstchen.

Like A Virgin

27. Januar 2008

Vor ungefähr einem Jahr war ich auf einer 80’s Party mit einer Freundin, die ihre Zeit hauptsächlich damit verbringt, zu saufen und assi zu sein. Der Abend war richtig lustig, ich war total betrunken und trotz kitschiger achtziger Jahre Mukke hat’s echt Spaß gemacht.

Daran musste ich heute denken, als ich im Auto saß und tatsächlich freiwillig meine 80’s Playlist anschmiss, um dann laut zu Madonna’s „Holiday“ mitzugröhlen. Wenn ich ein Kerl wäre, hätte ich wohl ab jetzt schlechte Aussichten auf funktionierende Mann-Frau-Beziehungen, aber peinlich ist es irgendwo trotzdem- zumindest wenn man sich mit Menschen abgeben muss, die einen anblicken, als würde man in der Vergangenheit leben. Und bis vor einem Jahr hätte ich selbst noch so gedacht, aber meine Asi-Freundin hat mich bekehren können. Die Liebe zu gutem englischen Punk bestand schon immer, The Clash- oh mein Gott, THE CLASH, aber an achtziger Jahre Disse-Musik wollte ich mich bis jetzt eigentlich nicht herantasten.

Und damit habe ich anscheinend ein großes Stück Kultur verpasst, dass ich jetzt gerne nachhole. The Cure! Gibt es denn ein cooleres (und ich meine COOLERES) Lied als „Lullaby“? Ja ja, die Frisuren waren echt eine Zumutung, aber gerade geht mit mir echt der 80’s Revival durch, selbst was die Klamotten angeht (Hallo Fasching, ich komme!), die man in einzelnen Stücken auch gut mit der heutigen Mode kombinieren kann…

Zurück zur Musik: Ich bin es leid, ständig so zu tun, als wäre es das wichtigste, immer nur die angesagteste, hippeste Musik zu hören! Es gibt so viele gute Sachen, die in der Vergangenheit liegen, und es ist gut, wenn man sich mal darauf einlässt. Das es nicht jedermann’s Sache ist, schon klar, und anscheinend war ich noch nicht auf genug 80’s Partys, damit es mir aus dem Hals raushängt wie vielen anderen, aber es macht Spaß, mal einfach nur Tanzmusik zu hören, die nicht komplett aus Synth-Britney-Rotz besteht und nicht ausschließlich von Timbaland produziert wird.

Und jetzt, meine persönliche Nummer eins der 80’s „Ich bin ein Ohrwurm, holt mich hier raus!“ Tracks: „Straight Up“ von Paula Abdul!

Was macht eigentlich…

27. Januar 2008