damien saez
18. August 2008
ja, ich hab ja auch lange nix mehr geschrieben… nach dem abi mach ich gerade hardcore urlaub.
als ich in frankreich war, hab ich den im titel genannten interpreten kennen gelernt. und nu fahr ich voll auf den ab! haha. aber macht euch selbst ein bild:
sicherlich, dass sind sehr ruhige exemplare seiner arbeit, deshalb nenn ich ihn auch manchmal scherzhaft den weinenden franzosen. er hat aber auch das ein oder andere etwas schnellere stueck im repertoire, doch das meiste ist schon von melancholie gepraegt. eine froehliche melancholie, irgendwie liebevoll…
vor allem live gefaellt er mir. die live aufnahmen von einem konzert im jahre 2002 kann ich stundenlang rauf und runter hoeren.
fuer mehr infos fragt wikipedia, die ham da mehr ahnung – und links. (ha, bis eben hatte ich keine ahnung wo von er so singt und wer er ist…)
also gruesse aus chile und viel spass mit der mukke!
And the sign said long haired, freaky people need not apply…
19. Februar 2008
GEILER SONG:
Und damit ihr nicht denkt, ich würde hier nur faul irgendwelche Youtube Videos reinposten, will ich euch von einem Browser Add-On erzählen, welches beim aktuellen RealPlayer (freeversion) mitgeliefert wird. Damit kann man auf einem simplen Rechtsklick hin alle Video- und Sound- Dateien runterladen. Auch bei/von Youtube!!! Also Youtube Video runterladen (flv Format). Und dann kann man die Videos unter media-convert.com einfach in alle gewünschten Formate konvertieren.
So habe ich es zum Beispiel mit diesem Lied (2) gemacht. Ich habe es in mp4 konvertiert und nun kann ich es immer auf meinem ipod touch ansehen (der übrigens bitterst geil ist!), wenn ich abend nach Hause komme und zufällig drei Tage wach war…
p.s.: was haltet ihr von abwechslung?
naja haha, soso oho.
5. Februar 2008
Momentan bin ich zwar so ein bischen im Abistress, doch sind mir da zwei Lieder über den Weg gelaufen, die ich der MSBWY-Gemeinde nicht vorenthalten möchten:
Keine Ahnung wie, aber durch Zufall bin ich auf „Running up that hill“ von Placebo gestoßen. Und irgendwie dann auch auf das vermeintliche Original von Kate Bush. Die übrigens auch mal was mit Peter Gabriel gemacht hat. Beide Versionen finde ich ansprechend. Ruhig und kraftvoll zu gleich. Das imponiert mir. Ein wirklich tolles Lied.
Und dann habe ich irgendwo, leider weiss ich nicht mehr wo, ein Blog war es aber mit Sicherheit diese Band samt Lied entdeckt: khoiba. Diese Musik konnte und kann ich nicht genau zuordnen. Was meint ihr? Electro? Electropop? RockPop? Indieelectro? Electroindiepop? Oder einfach nur: „geil-für-auf-der-Party-dann-schon-um-sieben-und-Zeit-ein-Taxi-zu-rufen“?
Btw.: Ich liebe die zeitgenössischen Automobilwerbungen. Zum Beispiel die des Fiat Bravo 45″. Das Auto kann nix, aber die Werbung ist und hat klasse. Der Originalsong ist für mich etwas dick aufgetragen, aber manchmal ist einem ja vielleicht danach. Die Italiener sind ja für Pizza und Amore bekannt. Etwas mehr Gefühle könnten in Deutschland auch nicht schaden. Hier ist alles so steif. Nein nein, nicht alles – aber sehr vieles. Nagut, bei uns funktioniert der Verkehr a bissle besser aber whateva…
Was haben wir noch? Ach ja, Die Buddenbrooks und die darin enthaltene gesellschaftliche Wirklichkeit. Oder doch lieber Danton und sein Ende: „Die Revolution frisst ihre Kinder!“ Tja, dass waren Zeiten, was? Liberté, égalité et fraternité. Wer fordert das denn Heute noch mit seinem Leben?? Arme Würstchen.
Up
25. Januar 2008
Das Musik auch eine berauschende Wirkung auf unser Bewusstsein hat, dass weiß der Mensch schon seit Jahrtausenden. Warum diese meditativ und beruhigend wirkende Eigenschaft immer weniger genutzt wird, sei dahingestellt. Dass es auch noch moderne und prominente Vertreter diese Umgehensweise mit Musik gibt, beweißt meiner Meinung nach Peter Gabriel.
Mal bissig kritisch, mal kraftvoll emotionsvoll und mal philosophisch, schafft es dieser Komponist eine geradezu verzaubernde Musik zu schaffen. Für mich ist das eine ganz andere Ebene als ein einfaches „Hey There Delilah“ für die Autofahrt. Denn seine Kompositionen, seine durchdachten Zusammensetzungen von Klängen sind besonders originell, authentisch, leidenschaftlich und harmonisch. In „Make Tomorrow“ vereint er Ruhe und Beharrlichkeit, Mann und Frau und Überschwang und Besonnenheit. Das Ganze wird von einem klugen Text unterstützt. Eine nach Perfektion anmutende Aneinanderreihung von Tönen…
Musik als Selbsterfahrung. Wie Indianer um ein Feuer tanzen und den Körper spüren. Die Materie fassen um im selben Moment ihre Vergänglichkeit und Sinnlosigkeit zu begreifen. Eine Erfahrung die nicht auf rationaler Ebene beschrieben werden kann. Die sich weit weg von Worten und Gesagtem abspielt. Ein „sich-dahin-fließen“ stellt sich ein, leicht geführt von innersten Bedürfnissen. So k a n n man Rückschlüsse auf sich selber und sich in der Umwelt ziehen. Musikalisch meditative Selbsterfahreung.
Ein zentrales Beispiel für diese Art der Musik und des Umgangs mit den musikalischen Möglichkeiten ist für mich neben „Fly“ von Ludovico Einaudi das Stück „Low Light“ (live) eben von Peter Gabriel.
Für diese Momente des Lebens in denen man in sich kehrt und reflektiert, dafür ist Peter Gabriel geradezu prädestiniert…