Feist!

23. Januar 2008

Also, das mit Feist ist ja so eine Sache. Leslie Feist, natürlich. Weiteres super-chilliges Indiegedöhnse für die Weinabende mit kichernden blonden Freundinnen? Oder doch intelligente, eingängige, „ich-identifiziere-mich-selbst“-Musik für nachdenkliche Hobbyphilosophen, die gerne eine Hintergrundbeduselung zu ihren Gedanken haben?

Tja, ist mir ehrlich gesagt egal. Ich mag Feist. Ich mag ihre ganze Art und würde sie am liebsten jeden Tag knuddeln. Außerdem ist sie so schön Neo-Hippie. Ihre Musik macht Spaß, ohne aufdringlich zu sein oder sich wie Western anzuhören. Leider kann ich nicht viel mit ihrem Album anfangen, so wie es ist. Ich liebe ihre Stimme, ihre Sounds, aber nicht in Kombination… nur in Remixen. Und naja, wenn ich irgendwie in der Stimmung bin. Vielleicht braucht man für sowas ja auch mehr Zeit. Aber in Verbindung zu ihren Videos sind die Songs einfach spitze. One, Two, Three, Four, und ich meine jetzt nicht die Ipod-Werbung. My Moon My Man- auch großartig. Ich hab keinen Bock auf die Musik, und trotzdem will ich sie hören. Geht das eigentlich? Egal- Feist ist in meinem Herzen, auch wenn ich mir nicht erklären kann, wieso. Deshalb ihr neuestes Video: „I Feel It All“:

—————-
Now playing: Joi Cardwell – What It Feels Like (Quentin Harris Dub)
via FoxyTunes

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13 Responses to “Feist!”

  1. kidyeah Says:

    ‚my moon my man‘ is noch viel großartiger im boyz noize remix (in kph gerne in den clubs gespielt … amok!)

  2. saripari Says:

    Yep, da stimme ich dir zu- Feist im Club und Feist zu Hause sind aber noch zwei verschiedene Dinge 😀


  3. Ich verteufel alle, die nur ihr neues Popalbum kennen. Ich kenne sie schon länger. Genauso war es bei Bright Eyes – erst, als Conor schelchter geworden ist, wurde er bekannt. Biffy Clyro – erst der Popsound, dann der Erfolg (und da hätten die Songs genau so, nur weniger überproduziert, auf älteren Alben drauf sein können). Und da gibt es noch eine gute Menge anderer Bands, die zum Glück nicht das gleiche Schicksal ereilt hat – allen vorran Dredg, dannach dann solche Bands wie die übergroßartigen VexRed, hell is for heroes, metric, blackmail,elbow, sioen..wie sie nicht alle heißen.
    Aber um nochmal auf meinen ersten Satz zurückzukommen: Das erste Album ist besser. Aber hört doch was ihr wollt, ich höre dafür, was ich will, meinen Musikgeschmack teilt sowieso niemand. Feist ist keine Musik für Hobbyphilosophen, sondern eher für die, die sich für sowas halten und bei mir die (eigentlich Hass-)Vorsilbe „Pseudo“ bekommen.

  4. saripari Says:

    Heinz- ich kenn auch ihr erstes Album, und das fand ich auch besser. Aber dann verschwand sie aus meinem Sinn, lag größenteils daran, dass es aus der Ecke Indie-Pop ständig etwas neues und teils auch besseres gibt. Du hast sicherlich recht, dass die Aufmerksamkeit meistens nur auf die populären, „mit der Masse“ stimmigen Sachen liegen und das die loyalen Zuhörer verärgert, aber ehrlich gesagt ist das ja nicht unbedingt der Ansatz, mit dem ich persönlich an das Musikhören rangehe.

    Im Grunde genommen ist es mir ja egal, ob etwas Altes besser war, wenn ich es nicht kenne. Eigentlich ist es ja positiv, wenn man einen Künstler kennenlernt – egal wieso – und dann so interessiert ist, dass man sich auch mit den alten Dingen beschäftigt. Was Feist betrifft, es ist halt schöne, „leicht verdauliche“ Musik. Ob Hobbyphilosophen oder Pseudo, whatever, ist doch egal, hauptsache jeder findet das, was er sucht- das gilt auch für Musik.

    Zu Bright Eyes: Ehrlich gesagt finde ich Conor und seine Crew nur bedingt gut. Das Digital blah blah Album gefiel mir teils-teils, in das neue Zeug kann ich mich nicht reinhören, aus irgendwelchen Gründen, und alles was älter ist gefällt mir überhaupt nicht, bis auf Abstriche eben. Irgendwie, ich bin auch ganz schlecht im Namen nennen und Titel merken oder sonstwas.. ich interessiere mich für das, was ich höre, und das kann echt in jedes Genre oder jeden Grad der Popularität fallen. Unbedingt tiefsinnig werde ich nicht von den stereotypischen Sachen gestimmt; mein Gott, ich erinnere mich an Zeiten, da war Limp Bizkit der Höhepunkt für mich in Sachen lyrische Ergüsse. Sind einige Tracks für mich sogar immer noch! Find ich nicht schlimm. Ist auch Geschmackssache. Wer dabei Pseudo ist sind die, die sich zwingen, etwas zu mögen, was sie überhaupt nicht mögen wollen. Nur eine Chance geben, das sollte man jedem.


  5. Ja,da hast du sehr recht. Nur die Leute, die dann die Künstler nur auf ihr aktuelles (Pop-)Album reduzieren und dann auch noch reden, als würden sie den entsprechenden Künstler aufgrund seines Lebenswerkes in- und auswendig kennen und vergöttern, dass sie die Pseudos, die ich meine. Und ja gut, vieles ist Geschmackssache, und man muss ja die alten Sachen nicht mögen und man kann die Leute ja kennenlernen, wie man will. Aber wenn dann diese Leute ankommen und meinen „Hey, ich hab‘ DIE Neuentdeckung gemacht!“ und man sich zurücklehnt und daran denkt, dass man den schon seit langer Zeit kennt, ihn immer gut fand und den Durchbruch gewünscht hat, dann ist irgendwo auch Schluss bei mir. Dann verbringe ich noch eine ganze Weile damit beim Versuch herrauszufinden, ob das ein Sell-Out ist, oder ob die Plattenfirma nur endlich mal erkannt hat, wie genial da Musik gemacht wird und deshalb mehr Mittel zur Verfügung stellt. Daft Punk sind ja auch nicht nur „one more time“, Coldplay haben auch „parachutes“ gemacht, Aphex Twin ist nicht nur „Windowlicker“ oder „come to daddy“. Man „kennt“ einen Künstler nicht nach zwei Titeln (gut, AC/DC sind da die Ausnahme 😉 ), aber genau so tun diese Pseudos (ich mag das Wort eigentlich nicht).

    Vieles sieht man auch mit etwas Abstand ganz anders, z.B. ist „Absolution“ von Muse mittlerweile für mich nicht mehr das Sell-Out-Album, als das ich es mal angesehen habe, sondern einfach die Konsequenz aus Berühmtheit, Erwartungsdruck und massig Zeit & Ressourcen. Das geht bei denen ja auch so weiter, Starlight z.B. ist für mich einer der schlechtesten Songs, die sie gemacht haben – aber der Erfolgreichste des Albums. Genauso wie es time is running out auf Absolution war – Songwriterisch keine Leuchte, aber bei vielen der beliebteste Song des Albums. Daran merke ich dann immer, wie mein Musikgeschmack sich von dem der Masse unterscheidet.

    Danke übrigends für die Nachsicht; ich dachte, dass mein provokativer Kommentar (den ich selbst jetzt in manchen Teilen schon nichtmehr nachvollziehen kann – Affekthandlung anscheinend..) so freundlich aufgenommen wurde.

  6. kidyeah Says:

    @Heinz der Torfstecher: nimms mir nicht übel, aber genauso wenig wie ich diese von dir angesprochenen und zu recht verurteilten ich-bin-der-größte-fan-von-soundso-kenne-aber-nur-das-aktuelle-kommerz-album menschen nicht mag, kann ich auch das ewige gejammer von den ich-kannte-die-schon-als-sie-noch-keiner-kannte-und-da-war-ihr-sound-viel-besser leuten nicht mehr hören. freut euch doch still und leise, dass ihr – wie gesagt, nimms mir nicht übel, aber nach den ersten beiden sätzen, deines ersten beitrages fällst du eben genau in dieses schema – eben dieses insider-wissen besitzt. dass ihr fähig seid auch die schönheit komplexerer bzw. einfacherer sachen als nur die von eingängigen pop melodien zu erkennen und liebzugewinnen. die masse kann bands eben meist erst wertschätzen, wenn man die lieder einfachst möglich mitträllern kann. und single auskopplungen sind so gut wie nie die besten lieder auf alben, dass verstehen nur eben diese leute nicht, die nur tracks 3, 7 und 11 auf repeat laufen lassen. aber wie gesagt, lass sie doch in ihrer ignoranz schmoren und kommentiere es nicht mit mehr als mit einem wohl(besser)wissenden hochziehen der augenbraue 😉

    auch verstehe ich sätze wie „Dann verbringe ich noch eine ganze Weile damit beim Versuch herrauszufinden, ob das ein Sell-Out ist, oder ob die Plattenfirma nur endlich mal erkannt hat, wie genial da Musik gemacht wird und deshalb mehr Mittel zur Verfügung stellt.“ nicht wirklich. und dann? was machst du, wenn du rausfindest dass die band nur für die kohle zu einem major label gewechselt ist dort aber ein hammer-album produziert hat? nicht mehr hören aus zwergenaufständischem protest? bloc party’s „silent alarm remixed“ war zum beispiel so eins. es war offensichtlich, dass die band bzw. die plattenfirma das album kurz nach „silent alarm“ rausgebracht hatte um noch ein bisschen kohle zu scheffeln und ein wenig länger auf der welle des break-through albums mitzuschwimmen – die eingeladenen künstler für die remixe waren weder freunde der band noch hatten sie irgendeinen bezug zu ihnen, es waren einfach nur große namen im electro und ambient genre. trotzdem sind ein paar sehr gute tracks bei rausgekommen, die ich auch heute noch gerne höre, sell-out hin oder her. insofern stimme ich sari zu, gib allem eine chance und verurteile es nicht aufgrund seiner ‚herkunft‘.


  7. Geht mir komscher Weise nur bei Feist so, dass ich das Bedürfniss habe, mich zu melden, normalerweise lasse ich die Leute auch in ihrer Ignoranz schmoren oder nenne ab und zu noch weiter, gute Titel des Künstlers und manchmal Alternativen.

    Wenn ich rausgefunden habe, ob’s ein Sell-Out ist oder nicht, höre ich trotzdem die Musik weiter, solange sie mir gefällt. Nur meine Achtung vor dem Künstler schrumpft sehr stark. Dann mache ich abfällige Bemerkungen über den. Schlussendlich höre ich ihn dann deswegen warscheinlich auch weniger, aber nicht, weil ich es mir vornehme.

  8. saripari Says:

    Sach ma Ekeldude, biste eigentlich immer so en Troll oder watt?

    Heinz- ja, ich hab dein Kommentar zwar im ersten Augenblick auch als sehr, nun ja, unfreundlich betrachtet, aber ich musste mir da echt afu die Lippe beissen weil ich selber GENAU so reagiere, und zwar öfter als man denkt, wenn man mich auf irgendwelche „Neuentdeckungen“ anspricht. Und wenn man das dann korrigiert, und wie im Falle von z.B. Interpol, als Antics veröffentlicht wurde und alle in den Hype verfallen sind, mal sagt „hier, hör zu, das ist aber nich das einzige, was Interpol gemacht haben, die gibt’s schon länger..“, wird man total für sein klugscheisserisches Verhalten zusammengeschissen. Dabei meine ich damit einfach nur, „guck ma, das erste Album/die alten Sachen könnten dir auch gefallen, lass dich nicht so von diesem „neu“-Label beeindrucken“, aber das kommt ja dann nicht an.

    Genau deshalb hab ich es im Endeffekt auch nicht böse aufgenommen, was du geschrieben hast, weil ich es doch absolut nachvollziehen kann. Solange man sich nicht zwingt, etwas zu hören, weil’s gerade „in“ ist, solange man sich für seinen Musikgeschmack nicht schämt und einfach ehrlich zu sich selbst UND zu den Künstlern ist, ist alles gar kein Problem. Ein kleines Beispiel aus meinen Gewohnheiten: Ich bin generell ein Trackhörer, kein besonderer Alben-am-Stück Fan. Deshalb ist meistens EIN Track, den ich zufällig irgendwo höre, meistens ausschlaggebend für ganze Alben oder Sammlungen, die dann effektiv angelegt werden. Und deshalb weiß ich meistens auch nicht viel über die Künstler, deren Tracks ich höre, ist mir auch alles ziemlich woscht, wa. Bei Feist war das eben ausschlaggebend durch 1234, dass ich mir gedacht habe: „Hey, das neue Zeug von ihr ist auch gut, dann sollte ich mir vielleicht das ganze Album krallen“. Ich sehe es dann als überflüssig an, mir das alte Zeug noch mal anzuhören (obwohl das bei Feist jetzt als Beispiel gerade so war, dass ich mir ihr erstes Album noch mal anhören wollte, einfach nur, weil ich es schon so lange irgendwo hab rumliegen lassen), außer ich fühl mich danach.

    Ach, keine Ahnung. Man sollte sich einfach nicht auf Prinzipkackeleien reduzieren wie etwa „das ist viel zu gehypt“ oder sowas.. Hypes können auch gut sein, um einen die Augen ein bisschen zu öffnen, wenn es darum geht, neue Wege einzuschlagen in Sachen Geschmack oder man halt bemerkt dass man auch flexibler sein kann. Mich ärgert’s auch schon lange nicht mehr, wenn ich nicht die erste Person war, die von einer bestimmten „tollen“ Musikart/Künstler gehört hat; ich bin froh, wenn es irgendwann passiert, selbst wenn mein Ohrwurm dann 4 Jahre später folgt als bei den anderen.


  9. Ja! Genau! Verdammt! Interpol! Man, ich dachte bis vor diesem Beitrag und den Kommentaren von dir, dass du von solcher Musik nicht so die Ahnung hast und eher nur Elektro-Zeugs hörst.

    Und auch beim zweiten Absatz kann ich dir nur zustimmen, mit der Ergänzung, dass ich mir dann, wenn ich die Alben habe, sie mir zwei, drei mal komplett anhöre (wenn ich die Zeit dafür finde) und dann sehe, wie viele weitere tolle Titel die noch haben.

    Mich interessiert dann, da ich ja selbst Musiker bin und es garnicht vermeiden kann, Musik zu analysieren (was einem leider viel Musikgenuss versaut), warum es so „popig“ ist, was anders ist als vorher. Und da kommt dann wieder die Oberflächlichkeit der Menschheit zum Vorschein – nur, weil die Aufnahmen besser sind (die Songs müssen es nichtmal sein), wird ein Stück mehr beachtet und gemocht als die älteren vermeidlichen „LowFi“-Sachen. Nur wegen mehr Instrumenten, mehr Arrangement, besseren Mikros, besserem Sound Engeneering und Mixing.

    Und für den Troll: <

  10. saripari Says:

    Ach, das alles auf Genres zu reduzieren.. ich höre alles! Wirklich, alles- außer Schlager und harten Gabba, aber naja, sind ja auch abartige Genres die mir sinnlos erscheinen…

    Den Electro-Trip hab ich zwar schon immer irgendwo gehabt, aber eigentlich bin ich Puritaner in Sachen Indie, Alternative, Rock, Hard Rock (Metalgeschrammel muss schon echt ausschlaggebend GUT sein, dass ich mir den Lärm antu.. Disturbed mag ich z.Beispiel ganz gerne, Slipknot geht in Abstrichen auch, naja, aber ganz so tief in das Element bin ich noch nicht eingestiegen).. hauptsache Gitarren!

    Musik zu analysieren muss ja nicht schlecht sein, das einzige Problem das ich dabei sehe ist dass der größte Teil der Musik überhaupt nicht analysiert werden KANN weil er, wie du selbst schon sagst, auf diesem oberflächlichen Gedusel basiert.

    Aber was du da über LoFi Sachen sagst- naja, ich bevorzuge auch eher die guten Aufnahmen. Ist eben angenehmer. Mit Außnahme von Künstlern, die absichtlich das LoFi Element nutzen, um eine gewisse Stimmung auszudrücken. John Frusciante hat das bei „Recording Water in Only 10 Days“ (oder so ähnlich) ganz gut verpacken können, aber das ist eben etwas, was auch vielen Künstlern ein Bein stellt.

    Ansonsten bin ich auch total der Akustikmensch, dafür mag ich keine großen Konzerte, weil ich auch auf den Wiedererkennungswert achte… wenn ein Song sich SO anders anhört, dass ich nich mehr mitsingen kann, wird’s nervig.. 😛

  11. causa prima Says:

    Naja ich würde dich ja nicht darauf reduzieren, aber die meisten Kommentare, die ich von dir gelesen habe, drehen sich um elektronische Musik, deshalb. Ich höre auch so gut wie alles, aber es gibt ebend Musikrichtungen, die ich vorzugsweise höre und von denen ich mehr Ahnung habe und über die ich besser reden kann. Das meinte ich glaube ich damit.

    Mhmm naja..schlecht ist es nicht, aber es nervt, wenn man Musik oftmals nicht mehr einfach nur genießen kann, sondern die Songstruktur analysiert, die Instrumente, das Arrangement und sowas alles. Und bei den Pop-Nummern geht ebend alles nur nach Schema F, das nervt mich dann irgendwie.

    Ich ziehe auch gute Aufnamen vor, solange es nicht schon überproduziert klingt wie bei Dredg’s „catch without arms“ (die Coquette-Demo davor war GENAU der Sound, den sie hätten machen sollen) oder Biffy Clyro’s „Puzzle“ oder Muse’s „Absolution“ oder..

  12. kidyeah Says:

    junge, dass mal echt schade, wenn du gar nicht mehr bzw. nur noch äußerst schwierig in guter musik versinken, dich fallen lassen kannst wenn du sachen jedes mal erst bis auf die grundfesten analysierst und auseinander nimmst… aber reduzier das mal nich darauf, dass du musiker bist, ich denke dass du da vielleicht persönlich ein bisschen veranlagt bist. ich kenn nen ganzen haufen musiker, darunter viele gute freunde, vom sänger, drummer, gitarristen bis hin zum electro- oder hiphop dj. und von denen hat eigentlich keiner das problem, zumindest nicht in von dir gennantem ausmaße…

    und zu dredg: denkst du nicht dass genau dieser pompöse, fast schon orchestrale sound beabsichtigt war? ich fands/finds ein sehr gutes album

  13. causa prima Says:

    Naja, ganz so extrem ist es nicht, wie du vieleicht denkst. Also wenn Musik nebenher läuft, analysiere ich da nichts. Aber sobald ich nebenbei nichts anderes mache und Musik genießen will, geht es los. Manche Sachen sind so gut versteckt und man hört sie nicht sofort, so das man dauernd noch etwas findet (auch wenn man es nicht will). Gerade wenn man Sachen mit Kopfhörern hört, dann die ganze Stereoverteilung (ist euch mal aufgefallen, dass die meiste Musik sehr rechtslastig ist und meistens mehr Sachen von rechts kommen?), und dann, wenn man mal mit guten Kopfhörern hört und auch noch Rauschen, leicht verzogene Saiten, Anschläge, ungewollte Klänge und sowas alles hört. Oder den Unterschied, ob ein Instrument gedoppelt ist und eine Spur Links, die andere Rechts läuft oder ob es nur eine Spur ist, die Mittig gepannt ist.
    Man merkt das ja zu anfang nicht mal, dass man analysiert, man tut es einfach. Aber es verhindert einfach das „treiben lassen“. Aber klassische Musik macht so echt Spaß manchmal, da gibt es so viel rauszuhören und so wenige Fehler!

    Zu Dredg: Ja klar, der Sound ist gewollt. Aber ich fand den Sound des Demo’s besser passend. Das ist natürlich schlussendlich wieder geschmackssache. Mir waren da ein paar Songs auch einfach zu poppig. Ich finde immernoch „Leitmotif“ am besten, danach dann „El Cielo“ und dann, weil ich es einfach nicht in Frieden durchhören kann, kommt erst „catch without arms“.

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