Habs zwar auf meinem Blog schonmal gepostet aber what the hell. Ein weiteres Beispiel wie wunderschön man die Musik von M83 in Szene setzen kann:

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Ich habe ein neues Mixtape erstellt, dass meine Stimmung eine Woche vor’m Matheabitur einfangen soll. Lasst euch nicht einschüchtern, es ist nicht wirklich deprimierend.

Bin wie immer gespannt auf eure Meinung!

1. Fully Fitted – 100 Million
2. The Pipettes – Pull Shapes
3. Spektrum – Horny Pony
4. Boy Kill Boy – Suzie
5. Feist – Honey Honey
6. M83 vs. Aphex Twins vs. Khia – My Neck, My Back
7. MGMT – Electric Feel
8. Mount Sims – How We Do
9. Paul Weller – Above The Clouds
10. Get Cape. Wear Cape. Fly. – Waiting For The Monster To Drown (The Shoes Remix)
11. Rogue Traders – Watching You

Download [YSI]

Und wo wir gerade bei Mash-Ups sind, die die Welt besser machen: Janet Jackson hat beschlossen, dem „ich mach jetzt was mit Daft Punk“ Trend zu folgen. Ja, Janet Jackson. Genau die. Und grandioserweise heisst der Track auch noch „So Much Betta“. Betta. Mit „a“ am Ende. Ich halte diese Aussage für ein Gerücht, der Track hört sich an, als ob ein Gnom vergewaltigt wird. Aber hört es euch selbst an:

Bei den Brit Awards traten Klaxons und Rihanna gemeinsam für eine Performance zu „Umbrella“ auf. Nach Kanye West & Daft Punk ist das die nächste Live Show, die ich wirklich gerne gesehen hätte. Vor allem, weil der Song so viel angenehmer klingt, obwohl der echt nur noch nervt.. man, hätten die den nicht so veröffentlichen können!

Egal. Hier ist das Video:

Northern Lite

18. Februar 2008

Badam badam, räusper räusper, ich möchte bitte auf etwas aufmerksam machen, auf dass ich nicht alleine gekommen wäre, wenn nicht ein treuer Leser mir den Wink gegeben hätte:

Northern Lite.

Und bevor ich mir jetzt den Mund fusselig schwafel oder eher die Finger wund tippe, auf der Website kann man sich den aktuellen Track für 2 Tage kostenlos downloaden. Hinmachen, anhören, gut finden.

D.I.S.C.O.

17. Februar 2008

Das ist eigentlich ein alter Text, aber weil an anderer Stelle in den Kommentaren mal wieder vergangenen Zeiten hinterhergetrauert wird (ich schau in Deine Richtung, kidyeah 🙂 ), und auch ein gewisser Musikbezug gegeben ist, an dieser Stelle nochmal quasi mein erster Ausflug in’s Zauberland „Diskothek“.

Mein erster Discobesuch war eigentlich kein richtiger. Mit 13 kommt man nämlich in „richtige“ Discos nicht rein. Der Kinderszeneschuppen Abaco war noch ein paar Monate ausser Reichweite, das Galaxis war uns zu erwachsen und vor der Ziegelei, der größten Großraumdisco oder der größte Technoschuppen S-Hs oder was auch immer hatten wir viel zu viel Respekt. Das hat sich zwar kurze Zeit später alles erledigt, aber jetzt noch nicht. Jetzt waren unsere Alternative kirchlich organisierte Kinderdiscos. Das Platzangebot dort war reichlich, wir konnten auf der Tanzfläche mit einem Tennisball bisschen rumkicken, denn ausser uns waren in der Regel nur noch eine Handvoll anderer Heranwachsender anwesend.

Wer waren eigentlich wir? Naja, mein Plan, eine noch coolere Clique als die meines Bruders zu schaffen, nahm Form an. An diesem Abend waren wir zu dritt. Jan, einige Jahre mein bester Freund, ein hochgewachsener, blonder Junge und Traum einiger Mädchen. Und Alexandra… in sie war ich jahrelang verliebt. So richtig. Das hat angefangen, als ich 12 war und endete erst viele, viele, wirklich viele Jahre später. Auch heute denke ich noch einige male an sie. Sie war ein halbes Jahr älter als ich (ihren Geburtstag weiss ich heute noch), genau so alt wie Jan und in jeder Hinsicht perfekt. Und sie hing mit mir rum. Gut, hin und wieder lief was zwischen ihr und Jan, welches eigene Einträge wert ist, aber im Grunde waren wir eine Dreiergruppe. Auch, wie wir uns kennengelernt haben, muss eines Tages erzählt werden. Wie auch immer.

Jedenfalls, dieser Abend war dann doch etwas anders, weswegen ich ihn als ersten Discobesuch gelten lassen kann, auch wenn ich im ersten Satz sage, dass es keiner war. Aber er war weit näher dran als diese Kirchenspackenveranstaltungen. Es war nämlich brechend voll.
Ausgerichtet wurde diese Festivilität von der allseits bekannten Krankenkasse AOK, die ihre reichlichen Beiträge darauf verwendet, Jugendliche behutsam, aber bestimmt in die Welt der Coolness einzuführen, wobei sie natürlich ihren Namen in unsere unausgebildeten Neurostrukturen einbrennen will. Konsequenterweise gab es natürlich kein Alkohol, oder doch? Das weiss ich garnicht mehr. Wahrscheinlich ’n Sixer von der Tanke.

Aus irgendeinem mir unverständlichem Grund war diese Veranstaltung tatsächlich ein Happening, zu dem alle wollten. Schon in der Schule wurde sich verabredet, alle wollten sie kommen. Dabei ist Lübeck nicht klein, und wir waren Suburb-Kinder, die noch extra in die Stadt fahren mussten. Jedenfalls, am Einlass gab es Stempel (STEMPEL!! woohoo!!) auf die Hand und wir durften rein. Jetzt waren wir wer. So, moment of the evening war, dass ich ja in Begleitung des schönsten Geschöpfes der Erde hereinmarschiert bin, ich, der vorher mit Mädchen nicht wirklich viel am Hut hatte! Neidische Blicke meiner Klassenkameraden, die Frage, ob das meine Schwester sei, was ich mit einem diabolischen Grinsen verneinen konnte, nein, eine Freundin ist sie.

Der Abend bestand im Wesentlichen aus 3 Teilen. Dem Vorgeplänkel, also der Unwohlfühlphase bei Discobesuchen, bei der man sich orientiert und ein wenig zur Chartmusik mit dem Fuss wippelt. Ätzend.
Teil 2 dann der Auftritt der Liveband. Jan und ich haben schon vorher abgemacht, die Band auf jeden Fall scheisse zu finden, egal was da kommt. Was war das überhaupt für ein Konzept? Eine AOK-Disco für Jugendliche von 12-17 mit einer Liveband irgendwann mittendrin und ansonsten Cola. Und vor allem, warum war das jetzt so ein Ereignis, zu dem wir alle wollten? Aus heutiger Sicht unerklärlich.
Die Band nannte sich Gizmolotion, ein Begriff, der bei Google genau 0 Treffer ergibt, Jan und ich hatten also recht. Dabei waren die rein objektiv glaube ich garnicht schlecht. Das war so ein Crossover-Ding, wie es dank den H-Blockx gerade ziemlich in war. Oder kamen die erst im Sommer drauf? Wie auch immer, jedenfalls lange bevor man das ganze Nu Metal nannte und bevor mir das auf den Sack ging. Sie hatten sogar ein DJ-Set, so dass wir schon vor ihrem Auftritt lustige Beatbox- und Scratchpersiflagen performt haben. Gizmolotion, Gizmolotion, Giz Giz Gizmolotion, hehe. Die hatten auch so Plüschklamotten an und kamen auf Steckenpferden auf die Bühne, also Mühe haben sie sich schon gegeben. Aber mach das mal mit Jugendlichen, die alles scheisse finden müssen, um sich selbst zu finden. Den enttäuschten Blick des Sängers, der aussah wie Ali G., habe ich heute noch im Kopf. Und tschüss, ihr Rapwichser! Ihr wollt Ghetto, könnt ihr haben, Schluss mit Kaspermucke.

Teil 3 war dann Scooter. Immer und immer wieder. Denn es war definitv ihr Sommer, Stichwort Hyper Hyper. Overhyped and underskilled, aber wir fanden das dermaßen geil und wurden extrem geflashed von diesem Technoohrwurm. Ha! Da fällt mir ein, warum wir alle hinwollten! Angekündigt war ne Lasershow, die wir alle nur vom Henry Maske kannten, die gab es immer vor seinen Kämpfen. Und jetzt halt zu Scooter, bzw. zum DJ, der das in Schleife spielen musste, denn wir brüllten danach. Besonders Annika, die immer wieder nach vorne zum Pult ging um nach Scooter zu fragen.

Annika war eine sehr hübsche Klassenkameradin von mir, aber auch eine ziemliche Schlampe. Sie hatte sich auch kurz darauf von ihrem Freund auf dessen Motorhaube entjungfern lassen und war da auch irgendwie stolz drauf. Also in Gesprächen fand ich das immer billig, aber in meinen Träumen war ich natürlich lumpig wie Spitz und neidisch auf den Glücklichen. Egal.
Von Alexandra kann ich leider nicht viel erzählen, wir haben versucht ein wenig zu tanzen, aber da war kein Rhythmus zwischen uns beiden. Eher zwischen ihr und Jan.

Es gibt ein neues Justice Video. Aber jeder, der Justice nur von seinen 2 vorangegangen Tracks kennt, wird jetzt merken, oh shit, Electro is doch nichts für mich. Ist zwar immer noch eingängig und relativ poppig und housig und französisch, aber oh-oh, keine Vocals! Oh NEIN! WIE SOLL ICH DENN HIER MITSINGEN?

.. so, und jetzt tschüss mit euch, ihr Pseudos! Gaahaa. Ehm. Ja, also ich mag den Track auch irgendwie nicht, das liegt aber nicht an der elektronischen Musik ohne Vocals sondern an dem Track. Also, ihr wisst. Das Video ist ganz okay, aber ichh hab noch nicht mal ’ne Ahnung, ob das jetzt offiziell ist oder nicht. Und wer’s gemacht hat. Und überhaupt. Schaut’s euch an:

The Real Deal

13. Februar 2008

Ich LIEBE 2Pac. Das ist mal echte Ghettomusik. Im Sinne von Hip Hop natürlich. Es gibt zwei Tracks, die mir besonders am Herz liegen, weil ich mit 12 die Zeit meines Lebens hatte, wo ich unbedingt sein wollte wie die ganzen coolen (schwarzen) Rapper. Oh ja, ich wollte schwarz sein. Und bevor ich es vergesse, außerdem wollte ich schon immer ein Junge sein, das hat auch erst kürzlich aufgehört, als mir aufgefallen ist, das Männer sowas wie Vorhaut haben und ich lieber dafür monatlich blute.

Anyway. Ich mag 2Pac ja. Ich mag Biggie nicht, der ist irgendwie fett und nervig und nicht cool gewesen (auch wenn ich mittlerweile alt genug bin, um die Künste hinter seinen Tracks zu erkennen und zu aktzeptieren, wenn auch unter viel Leid und Qualen). Also, mit 12 entdeckte ich Westside und so weiter und so fort und hab dann auch nur noch Baggy-Klamotten angezogen und sah aus wie Lil‘ Kim als Typ verkleidet in weiß und post-pubertär mit arabischem Flair.

Also eigentlich sah ich überhaupt nicht aus wie Lil‘ Kim.

Kommen wir zum Punkt. 2Pac ist cool. Und diese zwei Tracks sind fett und haben gerade einen re-entry in meinen aktuellen Playlisten geschafft. Let’s roll!

Das war Hit Em Up. Der beste Track, ungefähr. Diss die Fetten! Naja, der andere ist California Love, aber da ist das Video echt unter aller Sau beschissen, find ich. Ist halt nicht Kanye West, nech.

Da fällt mir ein, ich höre heute immer noch lieber das Zeug von der Westcoast als von der Eastcoast. So Fatzken wie P-Diddy-Puff-Daddy kann ich überhaupt nicht, da muss ich immer ein bisschen in meinem Mund rumkotzen. Dann dreitausendundzwei Mal lieber Dre und den nervigen, strohigen Snoop Dogg, der seit neuestem auch Musik mit britischen Boybands macht (zu was einen das Geld wohl noch so zwingen mag, hm!). Obwohl ich ja New York lieber mag als L.A… dafür finde ich aber, dass San Francisco (wohlbekannt als die Hochburg des schwarzen Hip Hop… ha. ha.) ungefähr die schönste Stadt in ganz Amerika ist. Jedenfalls die schönste, die ich gesehen habe. In Amerika. Nordamerika. In den Vereinigten Staaten.

Möp. Muss schlafen gehen.

Ich fang mal mit Namedropping an, Google freut sich und ich hab‘ eine Begründung, warum dieses ungaubliche Album einfach untergegangen ist. Los geht’s also:

Es ist 2002, das Musikjahr beginnt mit dem Kracheralbum „Neon Golden“ von The Notwist. Dann kommt lange Zeit nichts bekanntes mehr, bis Muse im Juli mit Hullabaloo die Lücke zwischen „Origin Of Symmetry“ und „Absolution“ schließen. Dann geht’s so richtig los: The Vines debütieren mit „Highly Evolved“ ziemlich erfolgreich, schon allein wegen Singles wie „Get Free“ und „Outathaway!“. Bright Eyes (aka. Conor Oberst) schaffen ab August den Durchbruch in Europa, Coldplay kommen mit „a rush of blood to the head“ noch viel größer raus als vorher mit „Parachutes“. Beendet wird der Monat von den Queens Of The Stone Age, die mit „songs for the deaf“ absolut alles richtig gemacht haben. Im Oktober erscheint dann Dredg’s grandioses „El Cielo“ und Broken Social Scene räumen mit „you forgot it in people“ bei den meisten Kritikern ab, bevor im November mit „Yanqui U.X.O.“ die (bisher) letze Meldung aus dem Zentrum des Post-Rock von Godspeed You! Black Emperor erscheint. Mehr beachtet werden in diesem Monat aber die Supergroup Audioslave mit ihrem selbstbetiteltem Album sowie System Of A Down’s Versuch mit „Steal this album!“ an den Erfolg von „Toxicity“ anzuknüpfen. Kein schlechtes Jahr also für Musikfreunde.

Aber das (für mich) größte Album dieses Jahres und (bisher) aller Zeit findet in diesem Jahr gar keine Zeit zum Luft kriegen, erscheint es doch kurz nach den Vines. Vielleicht kommt es auch generell zur falschen Zeit, denn es ist ja eher die Zeit der Retrospektive als der Zukunftszugewandheit, soundmäßig zumindest. Es kommt wie es kommen muss, das Album wird wenig beachtet, Produzent und Labelchef Ross Robinson gibt die in die Band gesetzte Hoffnung auf. Die Band wird wegen mangelnden Erfolges schon Ende des Jahres vom Label gedropt und trennt sich dann kurze Zeit später. Jetzt aber ersteinmal zum Anfang. Den Rest des Beitrags lesen »

Ratatat Remixtape

11. Februar 2008

Moinmoin liebe Musikgemeinde. Ich bin über dieses Mixtape genannt „Ratatat presents Remixes Vol. II“ vor einigen Tagen im Zuge der Erkundung gleichnamiger Band gestoßen. Und ich muss sagen, dass sind HipHop Wiederverwertungen aller erster Güte. Man denkt gar nicht, dass eine Band die ansonsten eher im Electro/Indie/Rock/Shoegazer/Whatever Genre anzutreffen ist, solch fette Beats für Lieder zusammenschustern kann, die eh schon Klassiker sind. Aber zieht es euch selber rein, die zwei stellen das Teil eh umsonst auf ihrer Website zu Verfügung. Für meinen Teil besonders ans Herz legen kann ich die Remixe von Kanye’s „Diamonds“, Beanie Sigel’s „Glock Nine“ und Jay-Z und Biggie’s „Allure“. Aber eigentlich sind sie alle gut 🙂 Achja und mittlerweile trauen sich die Jungs auch schon an ‚The Knife‘ ran…

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