What Sara Said

20. Januar 2009

So- ich sollte doch mal die Gelegenheit nutzen, mein Verschwinden zu begründen (obwohl wir ja auch vorher nicht die fleißigsten waren, nech..).. und zwar habe ich mittlerweile ein anderes Musikprojekt gestartet. Nicht, weil ich MSBWY nicht weiter machen wollte, sondern weil ich mehr oder weniger vergessen habe, dass es diese Website noch gibt. Deshalb werde ich ab sofort auf What Sara Said zu finden sein (im übrigen Englischsprachig), und hoffe dass ihr mir das nicht übel nehmt- ihr dürft gerne hier weitermachen, ich lese es jedenfalls 🙂

Übrigens: Bei Käuferportal gibt’s ja schon länger die Möglichkeit, Anfragen zu Kommunikationssystemen wie zu stellen. Nicht irgendwelche analogen ISDN-Sachen, sondern richtige Telefonanalgen für Unternehmen. Meine Empfehlung soll aber nfon gelten, denn die bieten eine skalierbare, viruelle Telefonanlage an. Damit kann man VoIP-Telefonie „von zu Hause“ aus betreiben. Eigentlich ganz nützlich, wer ein Büro hat sollte es sich mal überlegen!

Bei Käuferportal gibt’s aber nicht nur das, sondern auch ganz kreative Sachen (da wir ja sowieso beim Thema Musik sind; wo braucht man mehr Musik als bei Events?) Jedenfalls kann man da zum Beispiel Anfragen stellen, wenn man eine Werbeagentur braucht oder einen Webdesigner, der einem was zusammenpixelt 🙂

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Nach sage und schreibe zwei Monaten+ bring ich es doch tatsächlich endlich mal wieder auf die Reihe einen Artikel auf unserem seit geraumer Zeit dahinsiechenden musikalischen Kollektivblog zu verfassen. Whoopee. Naja, immerhin wird der dafür wieder ein bisschen länger 🙂 Meine iTunes Library wächst ja Woche um Woche um mehrere 100MB (Ohne Mist, ich hab mittlerweile nur noch 3GB von 60 auf meinem guten alten iBook frei, weil knapp 40 mit Mucke voll sind. Alles andere, wie Fotos etc. wird bereits nur noch auf der externen gespeichert…), aber die Sachen, die ich mir dann auch über eine längere Dauer anhören kann, sind doch recht überschaubar.Wie schon beim vorletzten Mal, hier also wieder vier Bands, die sich zu diesem erlauchten Kreis zählen können.

Auf die Australier The Presets bin ich, wie so oft, in meinem Praktikum gekommen (AirTunes baby!). Am Anfang gar nicht für voll genommen und erst als einer meiner Kreativ Chefs in die Runde schrie „Who’s playing that gay music?!“ mal richtig hingehört. Was jetzt nicht heißen soll, dass ich immer erst beim Stichwort ‚gay‘ hellhörig werde. Obwohl, in der Agentur eigentlich schon, weil die Bezeichnung dort aus irgendeinem Grund neben seiner ursprünglichen noch eine Art neidisch-postive Bedeutung hat. Egal. Jedenfalls hören sich die zwei Jungs für mich wie eine Mischung aus Depeche Mode (60%), Shiny Toy Guns (30%) und Junior Boys (10%) an. Allein wegen dieser Namen sollte man sie sich schon mal geben. Das Album ‚Apocalypso‘, über welches ich hier im Speziellen referiere, ist zwar nicht durchgängig ein Burner, aber fast. Auch wenn es zwischendurch ein paar Durchhänger hat – davon aber auch gute, wie z.B. ‚Aeons‘ –, Songs wie ‚Kicking and Screaming‘, ‚This Boy’s In Love‘ oder ‚My People‘ reissen es immer wieder raus bzw. mich mit. Ein weiterer Plus der Beiden: sie machen killer Videos. Et voilà, hier der Beweis:

Wie ich über The Glitch Mob gestolpert bin, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr genau. Ich weiß nur noch, dass ich zuerst auf eines ihrer Crew Mitglieder, edIT, aufmerksam wurde. Aber woher der wieder kam, keine Ahnung. Ich muss zugeben, der Mob, wie auch as gesamte Genre sind noch relativ neu für mich. Auch wenn  mir Glitch bzw. Glitch Hop zwar schon seit Bands wie Machindrum, Glitch Bitch, Jahcoozi oder Kid606 bekannt ist, so richtig befasst hab ich mich noch nie damit. Dafür konnte ich mir die ganzen eben genannten nie lang genug anhören, mit Ausnahme von Machinedrum vielleicht. Irgendwann wurde es einfach zu nervig.  Obwohl, laut Wikipedie zählt ja angeblich auch Prefuse 73, eine meiner All-Time Favorites überhaupt, auch zu diese Art Musik. In meine Augen allerdings völliger Blödsinn – die sind vielleicht irgendwo Hip Hop (Beats) und Ambient (Tempo), aber nicht Glitch. Ich drifte schon wieder ab. Zu The Glitch Mob bleibt mir eigentlich nicht viel zu sagen, außer, dass ich schon lange nichts mehr gehört hab, was so zwanghaft einen Bewegungsdrang bzw. zumindest härtestes Kopfnicken in mir ausgelöst hat, wie eben das. Ich bin im Moment noch dabei mich durch die ganze Crew – neben edIT, noch Boreta, Kraddy und Ooah – zu hören aber bis jetzt nehmen die sich eigentlich alle nichts. Die gemeinsamen Mixtapes sind eh der Hammer, die Jungs scheinen sich perfekt zu ergänzen. Auf jeden Fall ab jetzt ganz oben in meiner Liste der Bands, die ich unbedingt ganz bald  live sehen mus. Auch – oder gerade weil – die Typen sichtlich Spaß an ihrer Arbeit haben.

Über MGMT wollt ich eigentlich schon länger mal was schreiben, aber so überragend, dass die ihren eigenen Artikel bekommen würden, sind sie dann auch nicht, hehe. In Norwegen kommt man an denen eh schon lange nicht mehr vorbei – nach Download Statistiken sind die hier die absolute Nummer eins des letzten Jahres. Und auch in Dänemark scheint man auf den Geschmack gekommen – als ich kurz vor Weihnachten in Kopenhagen war, lief ‚Kids‘ in irgendsoeinem über-hippen Designer Klamotten Laden auf Dauerschleife. Als ich mich dort langweilte, währen meine Freunde gerade treasure hunting waren, kam übrigens gerade Trentemøller reingeschneit. Is halt doch ein Kaff 😉 . Anyways, in Deutschland sind sie wahrscheinlich ebenfalls längst im Mainstream gelandet – ich habs nur wieder noch nich mitbekommen. Ich selber hab sie auch erst entdeckt, als ich damals auf dieser That’s It That’s All Premiere war. Da war ‚Kids‘ nämlich einer der wenigen guten Stücke im Soundtrack. Und ich bin mir fast sicher, dass ich das gleiche Lied schon in irgendeinem anderen Snowboardmovie schonmal gehört hab. Aber im Grunde genommen sind die zwei Jungs auch nicht mehr als das – perfekte Hintergrundmusik für Schneebrettfilme. Eingängige Melodien, angenehmes Tempo, 80ies Touch. Ohne irgendeine visuelle Ablenkung finde ich die hohen Stimmen auf Dauer zwar etwas nervig, trotzdem auf jeden Fall empfehlenswerte Mucke. Neben ‚Kids‘ sind für mich auf dem Album ‚Oracular Spectacular‘ noch ‚Time To Pretend‘, ‚Electric Feel‘ und ‚Of Moons, Birds & Monsters‘ herausragend.

So, bei Robots In Disguise fasse ich mich jetzt kürzer, langsam werden die Finger müde. Auch nicht mehr ganz taufrisch, hab ich die entdeckt, als ich irgendwann mal gelesen hab, dass Chris Corner / IAMX deren drei Alben produziert hat. Auch wenn mir die zwei British Ladies rein äußerlich aus irgendeinem, mir auch selbst noch nicht ganz verständlichen Grund, irgendwie unsympathisch sind, so kann ich nicht leugnen, dass ihre Musik nicht von schlechten Eltern ist. Da ich im Moment keinen Bock hab irgendwelche Vergleichsbands rauszukramen (ok, spontan vielleicht Le Tigre und ein bisschen auch die Band mit dem schönsten Frontrfauen Trio der Welt, Tilly and The Wall), schaut bzw. hörts euch einfach selber an. Empfehlenswerte Tracks: ‚Turn It Up‘, ‚Argument‘, ‚D-I-Y‘ und ‚Boys‘.

P.S. Achja und im Moment geh ich aus irgendeinem Grund noch tierisch auf Rihanna’s „Umbrella“ ab. Schlimm schlimm 😉

P.P.S. Und kann mal bitte irgendwer wieder das Theme ändern. Das hier ist ja grauslich…