Putpat.tv

8. Juni 2009

So, jetzt tauche ich doch nochmal hier auf 🙂 Und zwar möchte ich augenblicklich nicht über einen Song oder Künstler reden, sondern mal ein neues „Medium“ für Musikübertragung vorstellen: PutPat.tv.

Ich hab mich vor einigen Tagen mal mehr oder weniger aus Neugier angemeldet. Das Teil ist noch in der Betaphase, deshalb hab ich eigentlich gar nicht damit gerechnet, dass die mich zum testen einladen. Aber siehe da: Zwei Tage später hab ich die Mail im Postfach und seitdem bin ich abhängig.

1. Putpat spielt Musik, wie es ein Musiksender tut. Ohne lästiges Programm, keine Handywerbung, die Auflösung ist pervers geil und die Bedienung kinderleicht. Da es nicht so viele Funktionen gibt (und ich plädiere für das Motto: Weniger ist mehr!), kann man kaum was falsch machen. So intuitiv, so großartig.

2. Es gibt vorinstallierte Channel (ich habe mich in „Retro“ verliebt) und es gibt die Möglichkeit, seine eigenen Lieblinge spielen zu lassen. Dafür gibt man eine Auswahl der Künstler an, die man gerne hören würde und kann in einem süßen „Equalizer“ einstellen, wie viel Prozent jeder Künstler erhält (also die quantiative Spielrate). Das beste ist, dass das ganze Last.FM-Kompatibel ist. Man gibt seinen Account-Namen an und schon hat man sozusagen seinen eigenen „Empfehlungs-Channel“. Nur scheint es irgendeinen Fehler zu geben: Bei mir wird ständig Kylie Minogue gespielt… ein Phänomen… 😉

3. Klar, jetzt könnte man sagen: Langweilig. Das gleiche habe ich schon in Form von YouTube und Last.FM usw. Das stimmt aber so nicht ganz. Ich habe jetzt Sender, die wirklich gut sind, Videos in hochqualitativer Auflösung und die passenden Songs dazu. Das macht Spaß und lenkt ein bisschen davon ab, dass ich das Medium „Musikfernsehen“ schon totglaubte. PutPat macht das richtig, was MTV und Viva falsch machen.

Ich hoffe wirklich inständig, dass der Sender kostenlos bleibt. Klar müssen die sich auch monetarisieren, ich nehme die Werbung gerne in Kauf (so lange sie nicht alle 10 Sekunden auftaucht oder gar hochgepitchte Viecher promoted, die man sich auf sein Mobiltelefon laden kann) dafür, dass das einfach geil ist.

Jedem also zu Empfehlen: Auf PutPat steuern und eine Einladung zum Betatest abgreifen 🙂

Beautiful Beats

1. November 2008

Bin seit langem mal wieder auf ein HipHop Album / Mixtape gestoßen, bei dem sich fast alle Tracks auf dem gleichen, hohen Niveau bewegen. Das Mixtape namens ‚Brooklyn’s Finest‘ ist vom italienischen Beat Producer Ceasar und vereint in jedem Song zwei der All Time Greats: Jay Z und Biggie.

Die Beats sind der Hammer, die Raps sowieso. Ich glaube, seit Jay Z’s ‚Grey Album‘ nicht mehr so kraftvolle Bässe und – wenn man das heute überhaupt noch sagen kann – innovative Samples gehört zu haben. Das Gefühl einer solch starken Kontinuität, eines durchgängigen Flows durch das gesamte Album hatte ich das letzte Mal bei Ratatat’s ‚Remixtape No. 2‘. Ceasar schafft es irgendwie, typische East Coast Beats mit einem gewissen europäischen Touch zu versehen. Absolut empfehlenswert für Fans vom einen und/oder anderen. Hätte nicht gedacht, das etwas so gutes, hiphop-iges aus Italien kommen kann 😉 .

Ich werde das Mixtape nicht online stellen – bei ganzen Alben hab ich dann doch meine Skrupel. Versucht es irgendwo anders zu bekommen. Aber hier mal ein Vorgschmack auf was euch erwartet:

Audiotuts

29. Juli 2008

Hier noch ein kleines Gimmick für alle, die auf Mash Ups stehen: Bei Audiotuts gibt’s 240 kostenlose Alben/Tracks zum Download! Ich freu mich grade jedenfalls 🙂

Remix!

4. Juni 2008

Was ist besser als ein guter Song? Genau, ein guter Remix von einem schlechten Song, bzw. einem Song der nicht gefällt! Hier meine Liste an Tracks die im Cut besser sind als im Original:

Tahiti 80 – A Love From Outer Space (Tore Johansson Mix)

Black Kids – I’m Not Gonna Teach Your Boyfriend How To Dance With You (The Twelves Remix)

Lexy & K-Paul – Ponyboy (Ponybabe Remix)

M.I.T.C.H. – Fais Rentrer Les Euros (ft. Uffie & Feadz)

Memphis Bleek – Alright (Ratatat Remix)

The Whitest Boy Alive – Golden Cage (Fred Falke Remix)

Fortune – Mission (M83 Remix)

N.E.R.D. – Everyone Nose (Official Remix ft. Kanye West, Lupe Fiasco & Pusha-T)

Erlend Oye – Sudden Rush (The Twelves Remix)

Muscles – Sweaty (Shazam Remix)

Röyksopp – What Else Is There (Trentemoller Remix)

Slim Thug, Bun B. & T.I. – Three Kings (Ratatat Remix)

Mickey Factz – Rockin’n’Rollin‘ (Remix ft. The Cool Kids)

Young Gunz – Can’t Stop Won’t Stop (Remix ft. Chingy)

Junior Boys – Like A Child (Carl Craig Remix)

Yelle – ACDG (Tepr Remix)

Und die besten davon gibt’s in diesem extra angefertigten zip bei YSI. Bitte schnell greifen! Welche Tracks findet ihr im Remix besser?

Mixtape No. 5: MixMix

30. Mai 2008

So, ich denke mit diesem Tape hab ich jedes erdenkliche Genre abgedeckt. Fast.

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1. The Latin Kings – De E Knas > Oldskool HipHop aus Schweden. Ja das gibts.

2. I Will Shank You For A Penny – Music Box > Süß.

3. Ellen Allien & Apparat – Do Not Break > Nicht neu aber gut.

4. The Field – A Paw In My Face > Sommer kann kommen.

5. Cloud Cult – Hurrican And Fire Survival Guide > Hier ebenfalls.

6. RAG – Kopf Stein Pflaster > Mehr Klassiker geht nicht.

7. New Young Pony Club – Ice Cream (Metal On Metal Remix) > Yeah!

8. Maritime – Protein And Poison > Britrock vs. Hamburger Schule.

9. Operation:Impact – The Four Basic Food Groups > Laut.

10. Eskobar – Someone New > Trauriger Bubblegum Pop.

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MixMix No. 5 Hophop, der Link gilt nur 7 Tage.

Sonniges Mixtape

13. Mai 2008

So, wird Zeit für eine neues Mixtape! Ich glaube, das hier müsste die Nummer 4 sein, aber ich bin mir nicht sicher. Ein wilder Mix aus allem möglichen, ich hab nur leider nicht so viel Zeit, deshalb kein Zip sondern externe Links. Is ja auch cooler für die Auswahl und so! Würd mich über Kommentare wieder freuen!

Jamie Lidell – Little Bit Of Feel Good (YSI)

Santogold – You’ll Find A Way (ZShare)

Lindsay Lohan – Bossy (YSI) Kurze Anmerkung: Das Lied ist extrem scheisse, aber ich finde, man kann Lindsay Lohan IMMER erwähnen, und außerdem warte ich quasi auf den geilen Remix, daraus kann man nämlich viel machen. Oder so. Und eigentlich steh ich auch drauf, irgendwie.

T.I. – No Matter What (YFH)

The Black Kids – I’m Not Gonna Teach Your Boyfriend How To Dance With You (The Twelves Remix) (Direct Link)

Adam Tensta – They Wanna Know (ZShare)

Annie – I Know UR Girlfriend Hates Me (Zshare)

CSS – Rat Is Dead (Rage) (ZShare)

Goldfrapp – It’s Not Over Yet (Klaxons Cover) (direct link)

Irgendwie sind das aber auch die einzigen Tracks, die ich in letzter Zeit hören kann. Der Rest ist total scheisse. Eigentlich bin ich diejenige, die mal wieder ein paar Tracks braucht!

Ich habe ein neues Mixtape erstellt, dass meine Stimmung eine Woche vor’m Matheabitur einfangen soll. Lasst euch nicht einschüchtern, es ist nicht wirklich deprimierend.

Bin wie immer gespannt auf eure Meinung!

1. Fully Fitted – 100 Million
2. The Pipettes – Pull Shapes
3. Spektrum – Horny Pony
4. Boy Kill Boy – Suzie
5. Feist – Honey Honey
6. M83 vs. Aphex Twins vs. Khia – My Neck, My Back
7. MGMT – Electric Feel
8. Mount Sims – How We Do
9. Paul Weller – Above The Clouds
10. Get Cape. Wear Cape. Fly. – Waiting For The Monster To Drown (The Shoes Remix)
11. Rogue Traders – Watching You

Download [YSI]

Ratatat Remixtape

11. Februar 2008

Moinmoin liebe Musikgemeinde. Ich bin über dieses Mixtape genannt „Ratatat presents Remixes Vol. II“ vor einigen Tagen im Zuge der Erkundung gleichnamiger Band gestoßen. Und ich muss sagen, dass sind HipHop Wiederverwertungen aller erster Güte. Man denkt gar nicht, dass eine Band die ansonsten eher im Electro/Indie/Rock/Shoegazer/Whatever Genre anzutreffen ist, solch fette Beats für Lieder zusammenschustern kann, die eh schon Klassiker sind. Aber zieht es euch selber rein, die zwei stellen das Teil eh umsonst auf ihrer Website zu Verfügung. Für meinen Teil besonders ans Herz legen kann ich die Remixe von Kanye’s „Diamonds“, Beanie Sigel’s „Glock Nine“ und Jay-Z und Biggie’s „Allure“. Aber eigentlich sind sie alle gut 🙂 Achja und mittlerweile trauen sich die Jungs auch schon an ‚The Knife‘ ran…

Download via RapidShare

Offiziele Website

MySpace

Najut, dann will ich Sari mal in nix nachstehen und auch mal meine erste Compilation in die Runde schmeissen. Bei den folgenden Liedern handelt es sich allerdings nicht immer um DIE Superhits die ich die24/7 rauf und runterdudeln lasse, sondern um Bands und Alben die ich gerade höre und bei denen diese Tracks eben – mal mehr mal weniger – hervorstechen.

1. Jaylib – Raw Shit
R.I.P. ‚Your favourite producer’s producer‘ Jay Dilla. Die wenigen Sachen die er und Madlib damals zusammen als Jaylib auf den Markt geworfen haben, gehören was die Beats angeht im HipHop mit zum Besten was sich jemals zusammen auf einem Album getummelt hat. ‚Raw Shit‘ mit Talib Kweli einer von vielen sher guten Tracks.

2. Amon Tobin – Always
‚Foley Room‘, das mittlerweile 7. Album des Breakbeat Masterminds, gammelte schon ewig auf meiner Externen rum bevor ich es vor zwei Wochen endlich mal auf meinen Rechner geladen hab. Hat sich gelohnt, ‚Always‘ ist mit das eingängigste auf der Platte.

3. British Sea Power – Waving Flags
Vor einer Woche entdeckt (shared library, wo sonst…). Schöner easy-listening PompRock, ab und an etwas arg ins Mikro gehauchte Texte.

4. Ratatat – Gettysburg
Einer von zwei heißen Tips eines Kumpels aus den USA. Unglaublich schwer zu kategorisieren – Electro, Rock, Shoegazer. Was die da produzieren musste aber erstmal hinkriegen zu zweit. Auf jedenfall verweigern die Jungs kategorisch jegliche Lyrics in ihrer Musi, is auch besser so.

5. Burial – Unite
Der zweite Tip. Dubstep at it’s best! Das Album ‚Untrue‘ (dieser Track is allerdings nicht drauf) läuft bei mir gerade echt andauernd. Perfekte Arbeitsmusik.

6. Michael Andrews – Goldfish
Vom seinem echt superschönen Soundtrack zu ‚You And Me And Everyone We Know‘. Auch sehr zu empfehlender Film. Was für Träumer. Also beides jetzt.

7. Oh No! Oh My! – I Love You All The Time
GypsieIndie Kram. Von ihnen gefallen mir ehrlich gesagt nicht allzu viele Sachen, dass hier aber doch sehr.

8. Sleep With All Your Friends – I Drink I Fight (SuperTroels Remix)
Hammer Dissen Track. Wenn ich zwischendurch mal das dringende Bedürfniss verpüre wie bekloppt durch mein Apartment zu springen. Oder wenn ich zufaul bin, zumindest hart mit dem Kopf zu nicken.

9. Tepr – En Direct de La Cote (Alavi Rerox)
Da sind mal Bässe! Gibt’s gehörig was auf die Ohren, am Besten auf ner richtig lauten Anlage hören und ausrasten. Man kann förmlich den Schweiß riechen, den der Remixer von Yelle’s ‚À Cause des Garçons‘ da in dieses Lied gepackt hat.

10. Band Of Horses – The Funeral
Nochn bisschen was Emo-Rockiges zum Abschluss. Aber Gottseidank nicht mit so einem schrecklich rumheulenden, postpubertär-androgynen Frontmann als Stimmgeber.

Mixtape No.2 ‚Dazed & Confused‘ via YSI

Ich hab mir was überlegt. Es ist zwar schön und gut, ganz viel und ganz oft über Musik zu schreiben, aber wenn man die aus dem Zusammenhang damit nimmt, dass man sie ja auch hören sollte, macht es nicht halb so viel Spaß. Deshalb werde ich von Zeit zu Zeit meine „On Rotation“ Playlist als einzelne Tracks hochladen im Internet finden und verlinken und jedem bereitstellen, der Interesse hat. Zu den Songs an sich werde ich natürlich auch meinen Senf geben, und hoffe, dass jeder vielleicht für sich selbst etwas interessantes dabei findet.

Ach so, und jeder ist natürlich herzlich eingeladen, beizusteuern mit seinen Playlisten (und wenn’s nur 3 Tracks sind, mir doch woscht!). Isch fänd’s ja subbi!

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