M83 Live!

11. Oktober 2008

Yeah, ich hab sie gestern gesehen und sie waren guuuut! Hab aber grad eben schon nen Artikel über sie geschrieben, deswegen jetz nich noch mal das ganze 😉 . Hier der Link.

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Broken Kelpe of the Li

30. September 2008

Ja, meine Lieben. Schon wieder ein Monat rum und wieder nix passiert auf diesem einst so rege betriebenem Blog. Wasn da los, die Herren und Dame der Schöpfung? Kein Bock, keine Zeit, Musikgeschmack verloren? Naja. Nachdem ich jetzt feststellen musste, das Top Billin gar nicht mehr sooo neu ist, wie ich dachte – ich es nur einfach mal wieder zu spät mitbekommen hatte – versuch ich mich jetzt erst gar nicht wieder in großer Hype Machine Manier wichtig zu machen, sondern schreib einfach über Musik, die mich im Moment sehr glücklich macht 🙂 .

Ja, denn seit ein paar Wochen finden sich vier weitere Bands im erlauchten Kreis meiner 576-was-weiss-ich-das-ändert-sich-doch-eh-ständig Lieblingsbands aller Zeiten wieder. Allesamt wieder über fremde iTunes Libraries bzw. die Zusendung einer Freundin. Ersteres – wie schon ein paar mal erwähnt, mein bevorzugtes Medium auf der Jagd nach neuer Musik – erlebe ich gerade in einer Art Version 2.0. Musste ich sonst, sprich an der Uni, immer ständig selbst durch alle sich mir bietenden und Teils sehr umfangreichen Bibliotheken wühlen, wird mir diese Arbeit im Moment mehr oder weniger abgenommen. Eine Arbeit mit der ich schon ganze Tage vergeudet habe – obwohl mir der Terminus ‚vergeudet‘ hier doch etwas zu negativ erscheint – erledigt es sich gerade von ganz allein. In der Agentur haben wir nämlich diese wunderschöne Erfindung namens AirTunes. Heisst, es steht ein äußerst hochwertiges Soundsystem im Mittelgroßraumbüro auf das jeder via WLAN seine eigen Mucke streamen kann. So hör ich fast den ganzen Tag mir noch unbekannte Melodeien und muss einfach nur mal kurz „Who is that?!“ in den Raum brüllen, schließe mit einem etwas leiserem „Can I have that?“ an und schon hab ich ein Album mehr, was mir den Abend versüßt.

Als da wären folgende:

Der wunderbare Kelpe. Ich glaube, seit Chris Clark und Burial hab ich nie wieder einen Künstler aus dem Electronica Genre so lange Zeit an einem Stück hören können, wie ihn. Leider habe ich im Moment meine Finger nur an sein nicht mehr ganz aktuelles Album „Sea Inside Body“ kriegen können, aber das ist erste Sahne. IDM meets M83. Gibt’s was besseres? Aber überzeugt euch selbst, hier ein Video zum Track ‚Half Broken Harps‘ von seinem neusten Album ‚Ex-Aquarium‘:

Als nächstes, die wundervollen Late of the Pier, die ich kurz danach entdeckte. Für ihr erstes und bisher einziges Album ‚Black Fantasy Channel‘ hab ich ein Weilchen länger gebraucht, um mich hineinzuhören. Aber so ist das ja immer mit den besten. Ich kannte die Band namentlich schon seit einem halben Jahr durch einen Remix ihres Songs ‚Broken‘, der mich zu der Annahme verleiten ließ, sie wären eine von vielen Nu-Rave/Electro Formationen, die zufällig mal zu den Ehren kam, von Portasound gecovered zu werden. As it turns out though, ist es eine Britrock Combo mit sehr vielen Electronica Einflüssen. Am ehesten noch vergleichbar mit den Klaxons. Fand ich am Anfang nur ihren Song ‚Random Firl‘ gut, ist es mittlerweile das ganze Album. Kleiner Tip: die letzten 40 Sekunden von ‚Focker‘ – to die for. Im November übrigens in Oslo – Whoohoo! Hier ihre zweite Album Auskopplung ‚Bears Are Coming‘:

Die dritte im Bunde ist die wunderschöne Lykke Li aus Schweden. Auch sie tat ich einst, nach einmaligem Hören irgendeiner ihrer Songs (weiß nicht mal mehr welcher) als „Nö, mag ich nich.“ ab und beachtete sie trotz mehrmaligem Wiedersehens/-lesens nicht weiter. Nachdem mir aber eine gute Freundin mit exquisitem Musikgeschmack vor kurzem den Link zu einem ihrer Videos zukommen ließ bin ich ein kleiner bis mittelgroßer Fan geworden. Eigentlich gehen mir ja gerade sämtliche alternativen „Ihre Stimme ist was ganz Besonderes!“ Mädels gehörig auf den Sack, die das ‚Business‘ seit CocoRosie und Feist auf den Markt geworfen hat – Amy Winehouse, Kate Nash, Amy MacDonald (ja, die kamen alle erst danach…) etc. um nur einige zu nenen. Aber diese Frau mit ihren zarten 22 Jahren fasziniert mich irgendwie. Kann ihrem Sound, und vorallem ihren Dance Moves!, irgendwie mehr abgewinnen als dem ganzen anderen Gedöns. Warum genau weiß ich jetzt auch grad nich. Vielleicht, weil ich hie und da eine gewisse Ähnlichkeit zu The Knife zu erkennen glaube. Siehe unten ‚Little Bit‘ vom Ertlingswerk ‚Youth Novels‘. Desweiteren noch zu empfehlen ‚Breaking It Up‘ und ‚I’m Good, I’m Gone‘.

Zu guter Letzt noch das schon seit geraumer Zeit umherwandelnde wundersame Musikkollektiv Broken Social Scene. Immer wieder empfohlen worden, besonders von Freunden überm großen Teich, immer keine Lust oder Zeit gehabt, mich mit ihnen auseinanderzusetzen. Ehrlichgesagt weiß auch jetzt ich nicht viel über diese kanadische ‚Supergroup‘ mit ständig wechselnder Besetzung (u.a. auch Leslie Feist), außer, dass mir im Moment so ziemlich jeder ihrer Songs, der über meine Playlist läuft verdammt gut gefällt. Ansprechend finde ich insbesondere den Fakt, dass sie wirklich immer anders klingen – was wohl auf gerade eben erwähntes ‚Durchmischen‘ zurückzuführen ist – auch wenn etwas Post-Rockiges immer wieder durchscheint. Um ihre Bandbreite zu demonstrieren, hier gleich zwei Videos, die das ganz gut demonstrieren: ‚Almost Crimes‘ und ‚Pitter Patter Goes My Heart‘ . Alben gibts schon mehrere, fragt mich aber nich, wie die alle heißen.

It’s About Damn Time

29. August 2008

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Kanns da was besseres geben, als die zwei Harros von eben, die das Niveau wieder heben.

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So, nach Wochen der Lethargie bezüglich aller Belange meines Lebens, habe ich beschlossen, mich wieder in die sogenannte Gesellschaft einzugliedern. Neben den gewohnten Dingen wie Nahrungsaufnahme, einer geregelten Tätigkeit (Job?) nachgehen, amerikanische Serien konsumieren und soziale Kontakte pflegen, Alkoholkonsum und exzessiven Parties gehört dazu auch das Verfassen des ein oder anderen Eintrags auf diversen Blogs. Ich hab nen ultra-stressigen Umzug in die Hauptstadt Norwegens hinter mir, bin gerade mal einen Tag in der Agentur und bekomme schon vom Kollegen zu meiner rechten – seines Zeichens nebenbei lokale DJ-Größe – den neusten ‚hicen shice‘ in Sachen Clubmusic zugeflüstert. Ich merk schon, ich muss irgendwie meinen Arsch immer erst in nördliche Hemispheren hieven um wieder an gute, mir noch unbekannte Musik zu kommen. Die Skandinavier, tsts.

Wie auch immer. Ich muss ja selbst bekennen, dass mir die Leute von Ed Banger, Kitsune, den ganzen kleinen Berliner Labels und viele der dazugehörigen Refixer schon seit geraumer Zeit nicht mehr das geben, was sie vor zwei Jahren getan haben. Was soll ich sagen, es hat sich ausgehört mit Nu-Rave und Konsorten. Sie haben die Clubszene auf jeden Fall gehörig aufgemischt, einen Hype wie seit Jahren schon nicht mehr ausgelöst. Doch irgendwie hab ich das Gefühl, es kommt nicht viel nach, sie treten auf der Stelle. Es wird kreuz und quer gefeatured und geremixed (nebenbei mal ein Hoch auf Neudeutsch) aber was wirklich neues kommt nicht dabei raus. Man hat jeden Beat, jede Stimme ja doch schon irgendwann mal gehört.

Naja, und dann hat mir eben wie gesagt heute mein Kollege folgende Worte zugehaucht: Top Billin. Alter! Nie gehört, aber die zwei Finnen scheinen die skandinavische Szene schon seit geraumer Zeit im Griff zu haben. Wohl nur noch eine Frage der Zeit bis Welle nach England und Frankreich schwappt um dann irgendwann mit gehörigem Abstand auch in Deutschland zu landen. Denn überhaupt scheint gerade ein stilistischer Umbruch im Gange zu sein. Weg von den harten Miami Beats zu einer Renaissance des Baltimore Club, bei dem hierzulande der Name Diplo vielleicht dem ein oder anderen ein Begriff ist. Der Herr fand auch schon mal in meinem ‚Which City Would Win This Battle?‘ Beitrag kurze Erwähnung.

Ich gebe ja zu, was die Jungs da machen ist keine Musik-Revolution. Und trotzdem habe ich das Gefühl, etwas zu hören, was mir in dieser Form noch nicht in die Ohren gekommen ist. Es erinnert in der Machart vielleicht ganz entfernt an Leute wie Tittsworth, Girl Talk oder Chew Fu aber dann auch wieder gar nicht. Und ja, auch hier kennt man jedes zweite Sample in- und auswendig. Irgendwie ist es mir hier jedoch egal. Ich weiß auch nicht, vielleicht sind es einfach die Arrangements die mich überraschen, dabei neu erscheinen und mich endlich wieder unendliche Lust verspüren lassen, den nächsten besten Club aufzusuchen um mal wieder gehörig abzufeiern.

Und damit ihr endlich auch in den Genuss dieses von mir so hoch gepriesenen Duos kommt, hab ich mal sämtliche Blogs und Freebie Seiten abgegrast und ein schmuckes kleines ZIP zusammengestellt, welches hier euch jetzt in den nächsten zwei Wochen hier runter- und reinziehen könnt. Besonders empfehlenswert aus meiner Sicht: Hoes & House, My Girl Wants To, One Last Time und San Fran. Enjoy yourselves, bitches!

Audiotuts

29. Juli 2008

Hier noch ein kleines Gimmick für alle, die auf Mash Ups stehen: Bei Audiotuts gibt’s 240 kostenlose Alben/Tracks zum Download! Ich freu mich grade jedenfalls 🙂

Dis Moi

27. Juli 2008

Ich mag ausländische Musik, wenn ich zumindest einen oberflächlichen Überblick darüber hab, was eigentlich besungen wird. Weshalb Französisch und Spanisch eigentlich die einzigen „ausländischen“ Musiknationen sind, die ich überhaupt in Erwägung ziehe (mal abgesehen vom offensichtlichen Englischen). Leider ist es, mit Ausnahme der Genren Hip Hop und Electromusik, immer ein bisschen schwierig gute Musik zu finden, da es ähnlich wie in den Deutschen Charts in den Charts gerade dieser beiden Länder aussieht wie auf einem Trauerfest der Popkultur.

Da gibt es natürlich einige wunderbare Ausnahmen- ich meine, Yelle, anyone? Und Shakira? … das war nicht ernst gemeint. Die kommt halt eh nicht aus Spanien. Yadda yadda. Wovon ich’s eigentlich haben will: BB Brunes.  Auf Yavido, einem digitalen Musiksender, habe ich letztens das Video zu „Dis Moi“ entdeckt, mir den Rest der Band angehört und mich direkt verliebt. Französischer Brit Pop ist ungefähr das einzige, was mir als Beschreibung dazu einfällt. Weil, scheisse, das ist so eingängig, und so poppig, und so britisch, aber eben auf französisch, dass es auch auf Englisch sein könnte.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich leg’s jedem ans Herz, der auf so Mukke steht, und vielleicht den sprachlichen Wandel bevorzugt, warum auch immer.

PS: Und außerdem finde ich den Typen ja auch irgendwie gut.

Strandparty

2. Juli 2008

Anlässlich dieses ja wirklich fantastischen Wetters und der Tatsache, dass es hier keinen Strand gibt, möchte ich mir wenigstens vorstellen, auf einem Handtuch zu liegen, warme Cola zu trinken, den Ghettoblaster mit Sand zu ruinieren und eine hummerrote Farbe anzunehmen. So gesehen ist es garnicht schlecht, den Tag am Meer nur im Kopf abspielen zu lassen.


(Foto)(cc)

Ein wirklicher Fantasiekatalysator ist Musik, darum eine kleine Auswahl guter, altbewährter und bekannter Sommermelodien, anzuhören auf meinem Muxtape: Strandparty

1: Peter Licht – Wettentspannen

2: Beach Boys – Surfin‘ USA

3: Die Crackers – Klassenfahrt zum Titisee

4: Plastic Bertrand – Ca plane pour moi

5: Blur – Girls & Boys

6: Dr. Motte & Westbam – Sunshine

7: The Charlatans – The only one I know

8: Marky Mark & The funky Bunch – Good Vibrations

9: Ash – Kung Fu

10: Nancy Sinatra & Lee Hazlewood – Summer Wine

11: Travis – Why does it always rain on me

Remix!

4. Juni 2008

Was ist besser als ein guter Song? Genau, ein guter Remix von einem schlechten Song, bzw. einem Song der nicht gefällt! Hier meine Liste an Tracks die im Cut besser sind als im Original:

Tahiti 80 – A Love From Outer Space (Tore Johansson Mix)

Black Kids – I’m Not Gonna Teach Your Boyfriend How To Dance With You (The Twelves Remix)

Lexy & K-Paul – Ponyboy (Ponybabe Remix)

M.I.T.C.H. – Fais Rentrer Les Euros (ft. Uffie & Feadz)

Memphis Bleek – Alright (Ratatat Remix)

The Whitest Boy Alive – Golden Cage (Fred Falke Remix)

Fortune – Mission (M83 Remix)

N.E.R.D. – Everyone Nose (Official Remix ft. Kanye West, Lupe Fiasco & Pusha-T)

Erlend Oye – Sudden Rush (The Twelves Remix)

Muscles – Sweaty (Shazam Remix)

Röyksopp – What Else Is There (Trentemoller Remix)

Slim Thug, Bun B. & T.I. – Three Kings (Ratatat Remix)

Mickey Factz – Rockin’n’Rollin‘ (Remix ft. The Cool Kids)

Young Gunz – Can’t Stop Won’t Stop (Remix ft. Chingy)

Junior Boys – Like A Child (Carl Craig Remix)

Yelle – ACDG (Tepr Remix)

Und die besten davon gibt’s in diesem extra angefertigten zip bei YSI. Bitte schnell greifen! Welche Tracks findet ihr im Remix besser?

Mixtape No. 5: MixMix

30. Mai 2008

So, ich denke mit diesem Tape hab ich jedes erdenkliche Genre abgedeckt. Fast.

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1. The Latin Kings – De E Knas > Oldskool HipHop aus Schweden. Ja das gibts.

2. I Will Shank You For A Penny – Music Box > Süß.

3. Ellen Allien & Apparat – Do Not Break > Nicht neu aber gut.

4. The Field – A Paw In My Face > Sommer kann kommen.

5. Cloud Cult – Hurrican And Fire Survival Guide > Hier ebenfalls.

6. RAG – Kopf Stein Pflaster > Mehr Klassiker geht nicht.

7. New Young Pony Club – Ice Cream (Metal On Metal Remix) > Yeah!

8. Maritime – Protein And Poison > Britrock vs. Hamburger Schule.

9. Operation:Impact – The Four Basic Food Groups > Laut.

10. Eskobar – Someone New > Trauriger Bubblegum Pop.

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MixMix No. 5 Hophop, der Link gilt nur 7 Tage.

Autoscooter

16. Mai 2008

Die Musik ist, wenn auch einigermaßen gut, fast zweitrangig – was zählt ist der Name dieser beiden: Elektro Willi und sein Sohn. Die Songtitel sind auch nich schlecht. Göttlich.

‚Das Knacken In Der Rille‘ ist übrigens das bessere Lied.